Am 20. Februar 2026 fand das diesjährige Verbundtreffen der Mercator-Projekte im Rahmenprogramm »Chancengleichheit und Diversität im Rechtssystem« am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg statt. Die Projekte KoViA – Kompetenzzentrum für Vielfalt und Antidiskriminierung der Justiz Nordrhein-Westfalen, Recht effektiv, ACCICE | Accessible Justice sowie das Center stellten ihre Fortschritte seit dem letzten Verbundtreffen sowie ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte vor. Im Zentrum standen dabei insbesondere Fragen der praktischen Umsetzung, erste Evaluationsergebnisse sowie Herausforderungen in der Projektarbeit.
Das Treffen bot erneut Raum für einen vertieften Austausch zwischen den Projekten und machte deutlich, wie gewinnbringend die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Verbunds ist. Diskutiert wurden unter anderem Möglichkeiten gemeinsamer Formate, Ansätze zur stärkeren Vernetzung sowie Perspektiven für eine nachhaltige Verankerung der entwickelten Konzepte im Rechtssystem.
Die präsentierten Entwicklungen zeigten eindrücklich, dass der Verbund nicht nur unterschiedliche Perspektiven zusammenführt, sondern auch konkrete Impulse für mehr Chancengleichheit und Diversität im Rechtssystem setzt.
Die Stiftung Mercator wurde Ende der 1990er Jahre ins Leben gerufen. Sie hat ihr den Namen des in Flandern geborenen und viele Jahrzehnte in Duisburg lebenden Kartographen und Humanisten Gerhard Mercator gegeben. Ihre Arbeit ist gekennzeichnet durch Qualität, Professionalität und Transparenz. Eine ihrer Ziele ist die Förderung von Teilhabe und Zusammenhalt, wodurch auch der Projektverbund gefördert wird. Die daraus resultierenden Handlungsfelder sind die Stärkung von chancengerechter Teilhabe, die Förderung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und der Festlegung von demokratischen Strukturen.

