Vernetzung zu Frauen- und Menschenrechten in Straßburg

Am 10. Dezember 2025, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, nahm unsere Projektmitarbeiterin Helena Kaim an einem Vernetzungs- und Austauschformat zu Frauen- und Menschenrechten in Straßburg teil. Die Veranstaltung wurde vom Minerva LAW Network organisiert, der Frauenkarriereförderungsinitiative von Max Planck Law. In Straßburg kamen somit Doktorandinnen, Postdocs und Professorinnen aus den verschiedensten Disziplinen der Max-Planck-Institute zusammen, um sich über strukturelle Herausforderungen für Frauen in wissenschaftlichen bzw. juristischen Karrieren austauschten.

Das Programm startete mit einem Career Talk beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Dort gab Richterin Kateřina Šimáčková Einblicke in ihren persönlichen Werdegang und teilte auf authentische und inspirierende Weise mit, was sich aus ihrer Sicht in der Kultur und den Narrativen der Frauenförderung ändern müsste. Anschließend berichtete Mihal Stojanoski von seiner Tätigkeit als Anwalt bei GREVIO, dem einem Expertengremium des Europarats, der die Implementierung der Istanbul-Konvention überwacht.

An der Universität Straßburg standen als nächstes wissenschaftliche Karrierewege, Vernetzungsmöglichkeiten und aktuelle Forschungsprojekte im Fokus. Ein Career Talk der Alumna Julie Rocheton sowie mehrere Forschungsbeiträge verdeutlichten die Vielfalt rechtswissenschaftlicher Perspektiven auf Frauen- und Gleichstellungsfragen. Die Veranstaltung wurde von Zeynep Yazici Çağlar (Max Planck Law) und Ezgi Özlü (Université de Strasbourg) organisiert.

Die Teilnahme bot wertvolle fachliche Impulse und unterstrich die Bedeutung von Austausch und Vernetzung für die Arbeit an frauen- und menschenrechtlichen Fragestellungen.